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Humofix
von der Abtei Fulda
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Anwendungsbereiche:
Kompostgewinnung - in wenigen Wochen fruchtbarer Humus.
Blumenpflege - reiche, andauernde Blütenpracht.
Saatbäder - biologische Starthilfe für alle Saaten.
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'Humofix' besteht aus:
Baldrianblüten (fördert Wurzelwachstum),
Brennesseln (kräftigt und düngt),
Eichenrinde (hemmt Bakterien und Viren, bekämpft Insekten),
Kamille (hemmt Mikroben und Pilze),
Löwenzahn (kräftigt und düngt),
Schafgarbe (hemmt Mikroben und Pilze),
Milchpulver und Honig (hemmt Bakterien und Hefen).
Anfang der fünfziger Jahre stieß Schwester Laurentia Dombrowski
in der Abtei der Fuldaer Benediktinerinnen auf eine Jahreschronik der für ihre Studien über Gregorianik berühmt
gewordenen englischen Abtei Stanbrook. Dort experimentierten die Schwestern im Klostergarten mit einem Kräuteraktivator
namens 'Quick Return' – einer Erfindung der 1964 verstorbenen Britin Maye E. Bruce –
und erzielten dabei unerwartet gute Ergebnisse: Das aufgelöste Pulver verwandelte Grünabfälle in kürzester Zeit in hochwertigen Humus und verbesserte sowohl
die Qualität als auch den Ertrag der Ernte merklich.
Schwester Laurentia tat das Nächstliegende und bestellte das
„Wunderpulver“ aus England. Schon wenige Wochen später konnte sich der Konvent in Fulda davon überzeugen, dass
sich der Kräuteraktivator nicht nur in der Gartennation Großbritannien bewährte.
Zu einem Zeitpunkt, da chemische Dünge- und Pflanzenschutzmittel auch in Deutschland ihren Siegeszug durch die Kleingärten antraten,
setzten die Fuldaer Schwestern den jahrhundertealten benediktinischen Arbeitsauftrag –
die Erde urbar zu machen und gesund zu erhalten – in die Praxis um. Das Rezept für das Kräuterpulver,
das seit 1953 in der Abtei unter der Bezeichnung „Humofix“ hergestellt wird,
ist bis heute unverändert geblieben:
Baldrian, Brennessel, Kamille, Löwenzahn und Schafgarbe werden jeweils in der Vollkraft ihrer Blüte
geerntet, schonend getrocknet, staubfein gemahlen und zu gleichen Teilen gemischt. Mit pulverisiertem Milchzucker,
in den zuvor Honig eingerührt wurde, werden die Kräuter zu einem aromatisch duftenden Pulver verarbeitet.
Das ist leichter gesagt als getan, denn um Honig in jeweils eine Portion Milchzucker einzuarbeiten, muss eine
Stunde lange im Mörser gerührt werden. Mogeln kommt nicht in Frage, sonst bleiben Klümpchen. Ist das Pulver
erst einmal verklebt, kann man es nicht mehr gleichmäßig durchmischen.
Quelle: Die Tagespost
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