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Vermehrung

Es gibt zwei Möglichkeiten der Vermehrung:

Generative Vermehrung
durch die geschlechtliche (generativ) Vermehrung über den Samen entstehen völlig neue Sorten.

Vegetative Vermehrung
Durch die ungeschlechtliche (vegetativ) Vermehrung, durch manuelle Eingriffe an der Knolle, entstehen identische Sorten, da die Gene unverändert bleiben.
Es gibt zwei Arten, Dahlien vegetativ zu vermehren, die Stecklingsvermehrung und die Knollenteilung.

   Stecklingsvermehrung

Zur Dahlienvermehrung werden Anfang Februar die Dahlienknollen leicht mit Erde leicht und feucht gehalten. Der Wurzelhals sollte dabei frei sein. Die Fensterbank ist wegen der Zugluftgefahr ungeeignet, ein Gewächshaus ist optimal, die Temperatur sollte mindestens 15°C betragen.
Bereits Ende Februar können die ersten Stecklinge geschnitten werden. Die ersten Augen zeigen sich nach wenigen Wochen, sie entwickeln sich dann zu Trieben. Wenn diese etwa 3cm groß sind bzw. sich zwei oder drei Blattpaare gebildet haben, werden sie mit einem scharfen Messer vorsichtig und unmittelbar an der Knolle abgenommen.
Triebe eventuell mit Wurzelfix antupfen und in eine Kiste oder gleich in kleine Töpfe mit Einheitserde stecken. Regelmäßig gießen und Stecklinge vor dem Austrocknen schützen, am besten mit Plastikfolie oder Vlies abdecken.
Mitte bis Ende März werden die ersten Dahlienstecklinge bereits in 9cm Töpfe gesteckt und immer wieder Stecklinge heruntergeschnitten! Aus einer Knolle können bis zu 20 Stecklinge gewonnen werden.
Nach ca. 14 Tagen haben die Stecklinge kleine Wurzeln gebildet und können umgepflanzt werden. Abgehärtet werden die kleinen Pflänzchen in einem nicht zu warmen Gewächshaus oder frostfreiem Frühbeet.
Das Auspflanzen der Stecklinge sollte erst nach den Eisheiligen, gegen Ende Mai, erfolgen. Im Laufe des Jahres wachsen die Stecklinge zu vollständigen Dahlienpflanzen heran mit Knollen, die im Frühjahr wieder ausgepflanzt werden können.

   Knollenteilung

Durch Teilen der Knollen werden Dahlien sortenrein vermehrt. Am besten teilt man erst kurz vor dem Einpflanzen, um Austrocknen zu verhindern. Wichtig ist, dass jede Knolle einen Wurzelhals hat, an ihm entwickeln sich die Triebe, nicht an der Knolle selbst.
Die Knollen teilt man am besten mit der Hand, ist das unmöglich, nimmt man ein scharfes Messer zu Hilfe.
Es lohnt sich zu teilen, denn große Knollen produzieren überwiegend Blätter und wenige Blüten.

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