Tagebuch

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August

31. August - 23°C
Unendlich viele, relativ kleine Blüten hat die 'Cream Beauty', eine Seerosen-Dahlie, die ich schon viele Jahre habe. Zum Schnitt ist sie ganz ungeeignet, aber ihre kleinen Blüten in einem Wasserglas sehen wirlich wie Seerosen aus, darum freue ich mich jedes Jahr über die reichblühende Sorte.
30. August - 22°C
Eine neue Sorte ist die 'Hapet Flash', stabile Stiele tragen die großen Blüten, die sich sehr schön mit Gräsern in einer Vase machen.
29. August - 21°C
Wenn jemand zu Besuch kommt und meint: 'Im Paradies kann es nicht schöner sein', dann ist es genau das, was ich in unserem Garten ebenfalls empfinde. Es ist ein Ort der Vielfalt und Fülle, der Farben und Düfte, zum Wohlfühlen, Arbeiten und Ausruhen.
27. August - 19°C
Durch die Hitze war es diese Woche jeden Tag notwendig, die Dahlien auszuputzen und dennoch gab es heute, nach kräftigen Regengüssen in der Nacht, wieder eine Menge Verblühte abzuschneiden. Ein Heinzelfrauchen übernahm diese Arbeit und zauberte einen wunderschönen Kompost.
26. August - 33°C
Bei der Taufe der 'Buga München 2005' konnte ich dabei sein und erlebte die umwerfende Dahlien-Hallenschau in München mit. Seither blüht sie bei mir im Garten, und wie reichlich, kann man auf dem Bild sehen. Selbst in dieser Hitze hält sie die Farben und verblaßt nicht.
25. August - 31°C
Eine weitere 'Hobby-Züchtung' ist die 'Higo's Helicopter ' von Hilde Göllinger. Sie ist eine wesentlich verbesserte 'Gryson's Yellow Spider '. Ich habe diese Gelbe bewußt vor die dunkle 'Black Jack' gepflanzt, beide unterstützen sich sehr in ihrer Wirkung.
24. August - 35°C
Klein aber fein ist die Blüte der Sorte 'Erika Kunzmann' von Ernst Hilscher, Sie hat ein sehr schönes Farbspiel und macht sich gut in einem Sträußchen mit kleinen Pompondahlien.
23. August - 34°C
Ich freue mich, dass ich so viele Sorten des neuen 'Dahlien-Papstes' im Garten habe - 'Er hat die Dahlienszene erobert: Peter Haselhofer aus St. Pankraz gilt in Züchterkreisen als großes Talent.' .... so kann man es in den Zeitungen Bericht 1 und Bericht2 lesen. Besonders schön finde ich diese Test-Sorte Hapet 2010/198.



4 Wochen ohne Tagebuch ...
Nach einer längeren Pause geht es nun weiter mit dem Tagebuch.
Der Grund meiner Computer-Unlust war folgender: Bisher hatte ich unter Infos einen Menüpunkt Infos - Verschiedenes - Dahlienprosa und da unteranderem ein vierzeiliges Gedicht von Heinz Erhardt über die Dahlie. Derzeit kassiert jedoch der Lappan-Verlag, der wohl Rechteinhaber ist, sämtliche Websites ab und verschickt Abmahnungen und Rechnungen mit Schadensersatzforderungen in einer Höhe von rund 1000 Euro. Ärgerlich war auch, dass in dem Schreiben nicht mal das Gedicht selbst genannt wurde, sondern nur eine URL, die es schon seit einem Jahr gar nicht mehr gibt. Zwar haben wir inzwischen einen Anwalt eingeschaltet, der das Ganze total überzogen einschätzt und man muss sehen was daraus wird, aber ich war dennoch regelrecht geschockt und hatte gar keinen Schwung mehr, noch irgendetwas an der Website zu machen. Inzwischen habe ich mich beruhigt und nachdem so viele Leser das Tagebuch vermissen, möchte ich nun wieder weiter machen. Es hat sich ja einiges getan ....
Juli - Nachtrag
Die letzte Juli-Woche war hauptsächlich bestimmt von der Vorbereitung auf unser großes Gartenfest. 50 Leute erwarteten wir, alles gute Freunde, nette Nachbarn und liebe Verwandte. Da sollte natürlich auch der Garten schön aussehen um eine entsprechende Kulisse zu bilden.
Schließlich erlebten wir ein wunderschönes - trockenes - Fest - zwar war es nicht sonderlich warm, dafür haben wir ja ein Gemeinschaftsgeschenk bekommen: einen tollen Gartenofen, der dann abends für entsprechende Wärme und Stimmung sorgte.
August - Nachtrag
Im August setzte sich das kühle Wetter vorigen Monats fort, man hat den Dahlien richtig angemerkt, dass sie sich nach Wärme sehnen. Es hat immer wieder ein wenig geregnet.
Oft war es auch sehr windig, zwei Tage sogar recht stürmisch, was den hohen Sorten gar nicht so gefallen hat. Da zeigte es sich dann, dass ein frühes Anbinden doch sehr von Vorteil ist. Inzwischen mußte ich auch die Schnüre kreuz und quer zu den Stecken binden.
Aber als es dann etwas trockener und wärmer wurde, starten wir zu einer Radtour am Main entlang. Immerwieder sahen wir unterwegs Dahlien, im Kloster Seligenstadt, in vielen privaten Gärten, in Kitzingen bei der Gartenschau und wie nebendran zus sehen: mitten auf der Straße.
Wenn man einen Dahliengarten hat, kann man praktisch nur wegfahren, wenn man eine fleißige Tochter zu Hause hat, die weiterhin täglich ausputzt, anbindet und gießt. So fanden wir den Garten auch nach der Rückkehr wieder wunderschön vor und uns war wieder mal klar, zu Hause ists doch am Schönsten.
Obwohl es keiner mehr geglaubt hat, ist nun der Sommer nochmal zurückgekommen und wir haben seit Tagen Temperaturen weit über 30 Grad, wieder eine Herausforderung für die Dahlien. Inzwischen sind alle Sorten aufgeblüht, ich freue mich sehr an den vielen Neuen Österreichern und den alten Bekannten.
Gartenbesucher gibt es auch in diesem Jahr reichlich, das Feuerwerk der Farben und Formen lockt viele Menschen an, die sich dann von meiner Begeisterung für die Dahlien anstecken lassen. Allerdings schrecken auch immer welche vor der anfallenden Arbeit zurück. Über einzelne Sorten werde ich demnächst mehr in den Portraits berichten.