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Weihnachtssgruß
Frohe Weihnachten - Feliz Navidad!
Wenn du in die Tiefen deines Herzens hineinhorchst und die Höhen des Horizonts ermisst,
so wirst du eine einzige Melodie vernehmen,
und in diese Melodie stimmen der Stein und der Stern gleichermaßen ein.
Khalil Gibran,
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Weihnachtssterne auf einer Dahlienseite - hier die Gemeinsamkeiten:
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- Der Weihnachtsstern, Euphorbia pulcherrima, stammt ursprünglich wie die Dahlie, aus dem Hochland von Mexiko - Feliz Navidad!
- Beide waren Lieblingsblumen von Montezuma, dem Herrscher der Azteken.
- Beide wurden von Alexander von Humboldt nach Europa gebracht.
- Der Botaniker Wildenow gab dem Weihnachtsstern seinen Namen, Eup - bei den Dahlien stiftete er Verwirrung mit seiner Bezeichnung:'Georginen'
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Weitere Infos über den Weihnachtsstern:
Der Weihnachtsstern gehört zur Familie der Wolfsmilchgewächse (Euphorbiaceae) und ist
in seiner mittel- und südamerikanischen Heimat ein mit bis zu gut 5 m Höhe recht stattlicher Strauch.
Ihren ersten botanischen Namen Poinsettia erhielt die Pflanze, nachdem der amerikanische Botschafter in Mexiko,
Joel Roberts Poinsett (1797-1851), einige Exemplare zur Sichtung nach Philadelphia sandte.
In den englischsprachigen Ländern ist der Name 'Poinsettia' auch heute noch die übliche
umgangssprachliche Bezeichnung. Am 12. Dezember ist 'Poinsettia Day', in den USA feiert man den 'Tag des Weihnachtssterns'
schon lange – und überrascht seine Lieben und Freunde mit einem Sternengruß.
Den Siegeszug durch die 'Alte Welt' trat die Pflanze schließlich an,
nachdem der Naturforscher Alexander von Humboldt die Pflanze im Jahr 1804 von einer Amerikareise mit
nach Europa nahm. In Berlin bekam die Pflanze vom Botaniker Carl Ludwig Willdenow den noch heute
gültigen botanischen Namen Euphorbia pulcherrima - "die Schönste der Euphorbien".
Euphorbia pulcherrima wird hauptsächlich wegen seiner roten Triebspitzen, den Hochblättern (Brakteen)
kultiviert, die sich immer verlässlich um die Weihnachtszeit bunt färben. Darum kennen wir diese Pflanze
heute als Weihnachtsstern, Adventstern oder Christstern.
Die Brakteen sind übrigens keine Blüten. Letztere sind grün mit gelbem Rand, klein, recht unscheinbar
und sitzen im Zentrum der Brakteen. An ihrem Heimatstandort blühen ältere Weihnachtssterne mit vielen
Verzweigungen mehr oder minder das ganze Jahr über. In unseren Breiten werden sie aber so gezüchtet,
dass sie um die Weihnachtszeit zur Blüte kommen.
Weihnachtssterne sind sogenannte Kurztagspflanzen,
die nur dann blühen, wenn sie nicht mehr als 12 Stunden Licht abbekommen. Das ist an den Heimatstandorten,
nicht sehr weit vom Äquator entfernt, ganzjährig der Fall. In Mitteleuropa wird in spezialisierten
Zuchtbetrieben ab ungefähr Oktober die Nachtruhe künstlich mit schwarzen Folien auf mindestens 12 Stunden
verlängert, so dass pünktlich zum Advent die Pflanzen farbige Brakteen ansetzen. Durch Anwendung dieser
Technik kann man Weihnachtssterne aber auch zu jeder beliebigen anderen Jahreszeit zur Blüte bringen.
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