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'Schneckenstein' (#460) - von vorne und hinten perfekt
Das geologische Naturdenkmal Schneckenstein befindet sich an der Grenze zwischen Vogtland und Westerzgebirge nördlich der Stadt Klingenthal (Sachsen).
Zwischen 1737 und 1751 wurde durch den Kursächsischen König der Edelsteinabbau veranlaßt. Berichte geben an, dass im ersten Jahr 70 Pfund der schönsten Topase, auch Schneckenstein, Schneckentopas oder Sächsischer Diamant genannt, gefunden wurden, Wegen mangelnder Ausbeute wurde 1751 der Abbau wieder eingestellt.
Einige der Schmuckstücke befinden sich noch heute in Dresdens Museen. Außerdem wurden über 480 der schönsten Schneckensteiner Topase in die englische Königskrone eingearbeitet. Inzwischen ist die Gegend ein mit strengen Auflagen versehenes Schutzgebiet und der direkte Zugang zum Felsen ist zu dessem Schutz vor Gesteinssammlern abgesperrt.
Sehr ansprechend fand ich den Namen 'Schneckenstein' nicht, dennoch kaufte ich diese Semi-Kaktus-Dahlie, weil mich die Farbbeschreibung neugierig machte. Sie wuchs heran, kräftig und gesund mit dunkelgrünem Laub. Die Stiele wurden länger und länger, ich war sehr gespannt auf die erste Blüte, die sich dann auch schon recht früh öffnete. Es war, als hätte ich einen Edelstein entdeckt. Eine grandiose Farbe, ganz mein Geschmack, lachsfarben oder rosa pastell würde ich sie bezeichnen. Jede Blüte hatte dieselbe intensive Farbe, auch in den heißen Monaten bleichte sie nicht aus. Die Kombination mit anderen Dahlien ist etwas schwierig. Am schönsten fand ich es, wenn sie von einfarbigen Dahlien mit ebenso klaren Farben umgeben ist. Sie eignet sich sehr gut zum Schnitt, ein bis drei dieser lachsrosa, etwa 10 -15 cm große Blüten zusammen mit ein paar Gräsern in einer Vase ist ein Traum.
Gezüchtet wurde die 'Schneckenstein' , wie schon die vorgestellte 'Eisprinzessin' von Herr Helmut Wolf im Jahre 1978 in der DDR, und unterlag ebenso stengen Auswahlkriterien. Da mir im Laufe der Jahre, ohne Vorkenntnisse, immer wieder Sorten besonders positiv aufgefallen sind, die sich als "Wolf-Züchtungen" herausstellten, möchte ich diesem erfolgreichen Züchter ein Extrakapitel widmen (derzeit in Arbeit).

Die Überwinterung der dicken Knollen machte mir bisher auch keine Schwierigkeiten, außerdem läßt sie sich gut vermehren, sowohl durch Teilung als auch durch Stecklinge.

Die 'Schneckenstein' ist ein wahres Schmuckstück das in keinem Garten fehlen sollte!
Quelle: Frank Krauße
Herzlichen Dank !
              Münchener Mineralienfreunde